Über Uns

Wir von der Initiative "Mauerpark Fertigstellen" sind Bürger, die entweder in den umliegenden Stadtteilen und Kiezen wohnen oder denen dieser Park einfach nur sehr am Herzen liegt.

Nach zahlreichen Aktionen und Protesten des Bürgervereins Gleimviertel, der Initiative Landnahme oder der Freunde des Mauerparks, um die Fertigstellung des Parks auf die uns versprochenen 14 Hektar zu erreichen, ist immer noch nichts passiert. Der Senat hält sich zu diesem Thema sehr bedeckt und der Baustadtrat des Bezirkes Mitte, Ephraim Gothe (SPD) hat gar eine Teilbebauung der für den Park vorgesehenen Fläche vorgeschlagen. Nun reicht es uns!

Wir verstehen nicht, wie man bei massiver Nachverdichtung in den umliegenden Kiezen sowie ohnehin starker Übernutzung des Parks eine Teilbebauung überhaupt in Erwägung ziehen kann. Zur Diskussion wird dies aus finanziellen Gründen gebracht. Wie jedoch bereits in der laufenden Debatte zur Sprache kam, waren selbst Planungsfehler des Landes Berlin teurer, als es die planmäßige Fertigstellung des Parks wäre.   

Die Gründe unseres Engagements sind dabei sehr verschieden und vielfältig, wie es bei diesem ganz besonderen Park auch angebracht ist. Wir beziehen uns auf geschichtliche, freizeitliche und kulturelle, sowie sehr stark auf stadtsoziologische und ökologische Gründe, dass dieser Park fertig gestellt werden muss. Kurz zu nennen wäre hierbei, dass das Gebiet den historischen Mauerstreifen darstellt und als ein Symbol der Wiedervereinigung der Stadt Berlin gedacht war. Außerdem liegt der Mauerpark inmitten eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Berlins und stellt dort die einzige größere Grünfläche sowie eine wichtige Frischluftschneise für die Gegend dar.

Wir sprechen uns ganz klar für den Fortbestand des Flohmarkts, der Cafés und des bereits ansässigen parkverträglichen Gewerbes aus, die bei einer Bebauung weichen müssten. Wir sind gegen die Errichtung sozialer Mauern zwischen den Bezirken Wedding und Prenzlauer Berg, die durch die Entstehung von Wohnblocks deutlich voneinander abgetrennt würden.

Daher fordern wir mehr Grün, mehr Kultur, ein Zusammenwachsen der Kieze aus dem ehemaligen Osten und Westen sowie ein Parkdenkmal im Gedenken an die Teilung Berlins durch die Fertigstellung des Mauerparks.

 

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